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Einführung - Seite 2
Dabei ist das Prinzip einfach und schmerzarm für die Patienten. Während einer Magenspiegelung wird ein cirka ein Zentimeter kleiner Schnitt in Bauch- und Magenwand gesetzt. Unter endoskopischer Kontrolle wird dann die PEG-Sonde gelegt. Sie ist im Magen und auf der Bauchdecke mit einer Halteplatte fixiert. Der Schlauch hat am äußeren Ende ein Ansatzstück, das nach Bedarf mit den Nahrungsampullen verbunden wird. So gelangt die Flüssignahrung direkt in den Verdauungsapparat.
Nach der Einrichtung der Sonde, die zumeist unter Narkose in einem cirka einhalb- bis einstündigen Eingriff erfolgt, ist i.d.R. keinerlei operativer bzw. ärztlicher Eingriff mehr nötig. Lediglich regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind unerlässlich. Wird die Sonde nicht mehr benötigt, ist das Entfernen vergleichsweise einfach. Die Sonde wird an der Eintrittspforte abgeschnitten, das kleine Loch wächst von allein wieder zu und der restliche Schlauch mit der Halteplatte wird über den Darm ausgeschieden. Eine andere Methode für das Entfernen der PEG-Sonde ist das Herausziehen mittels einer Halteschlinge. Dies geschieht unter Narkose während einer Magenspiegelung.
Die Flüssignahrung wird in steril verpackten Einzelbehältern geliefert. Ein Experte erarbeitet und überwacht gemeinsam mit dem Patienten und Pflegeverantwortlichen die richtige Abstimmung der Nahrungsbestandteile auf die individuellen Erfordernisse. Es wird ein sogenannter Ernährungsplan aufgestellt.
Die Kosten der OP, der Behandlung, der regelmäßigen Nachsorge sowie der speziellen Flüssignahrung übernimmt i.d.R. die Krankenkasse, wenn der Patient noch keine 18 Jahre alt ist. Ansonsten gelten die gesetzlichen Bestimmungen, die bei der Krankenkasse erfragt werden können.
Im Gespräch zwischen Patienten bzw. Eltern und medizinischen Fachleuten verwenden diese zumeist ihr "Kauderwelsch", das für die meisten unter uns unverständlich ist.
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